SPIIC

Innovative Hochschule

SPIIC- Studio für polystilistische Improvisation und interdisziplinären Crossover

Improvisation als universelle Methode und Haltung künstlerischer Produktion und Brücke zu interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Die Improvisation ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus eines interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurses gerückt: sie wird inzwischen nicht als eine Sonderform künstlerischer Praxis verstanden, sondern zunehmend als eigenständige Position im Sinne einer grundlegenden ethischen Haltung, als bewusste soziale Interaktionsgestaltung und als eine universelle kreative Methode nicht nur der künstlerischen Produktion.

Aus dieser Erkenntnis ergeben sich für die HfMT Hamburg mit ihrer breiten disziplinären Aufstellung und Kompetenzvielfalt neue zukunftsweisende Möglichkeiten der Entwicklung.

 

Folgende Entwicklungsschwerpunkte und Ziele werden im Rahmen des 'SPIIC' realisiert:

– Schaffung einer interdisziplinären Plattform innerhalb der Hochschule, Integration verschiedener künstlerischer Ansätze und Eröffnung eines gemeinsamen Interaktionsrahmens
– Thematisierung übergeordneter und verbindender ästhetischer Konzeptionen und Handlungsmodelle der künstlerischen Produktion
– Erprobung neuer künstlerischer, sozialer und interdisziplinärer Interaktionsformen und Modelle und deren Präsentation und Verwertung im öffentlichen Kulturbetrieb
– Begegnung mit ‚fremden‘ Ausdrucksformen und Kulturen und interkultureller Transfer / Integration
– Transfer und Überprüfung der Relevanz und Wirksamkeit künstlerischer Produktion auf die soziale Interaktion
– Didaktische Konzeptentwicklung und Integration des Faches Improvisation in die Lehre
– Transfer künstlerischer Ethik und Haltungen in andere gesellschaftliche, soziale und professionelle Zusammenhänge Aktivitäten und key events des SPIIC: – Gründung des SPIIC Ensembles mit Studierenden verschiedener Fachbereiche. Regelmäßige Probenz- und Auftrittstätigkeit.
– Planung und Beförderung konkreter interdisziplinärer Projekte an der HfMT.
– Regelmässige Lecture Concerts mit renommierten internationalen Gästen.
– Planung, Erarbeitung und Präsentation eines mehrteiligen Konzertabends mit internationalen Gästen (1x jährlich).
– Aufbau und Pflege eines internationalen akademischen Netzwerks.

 

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Projektleitung: Vlatko Kucan

 

Janina Luckow
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